Umgang mit Daten: ökonomisch und sicher – eine mögliche Betrachtungsweise

Wieso sollen Daten ökonomisch sein? Sicher sollten sie ja sein, keine Frage, aber ökonomisch?

Betrachtet man die Eigenschaften von Daten ist die Beschreibung des Attributs sicher einfach zu bewerkstelligen. Daten müssen sicher sein. Dies im Hinblick auf die Herkunft, die Verfügbarkeit, die Qualität und schlussendlich die Verwendung (Stichwort Datenschutz).

Fehlt eine oder mehrere der Eigenschaften, ist der Nutzen mindestens eingeschränkt oder die Nutzung im Extremfall schädlich. Schädlich für die Benutzer den erwarteten Nutzen, schädlich aber auch für die Datenquellen, insb. natürliche Personen und deren Eigenschaften, die teilweise besonders schützenswert sind (Religion, Gesundheit, Daten der Strafverfolgung, …).

Nicht sichere Daten sind somit auch nicht ökonomisch! Wenn nämlich durch die Verwendung dieser Daten ein viel geringerer Nutzen als erwartet oder gar ein Schaden eintritt, ist die Wirtschaftlichkeit nicht gegeben. So zeigt sich, dass die eingangs erwähnte Frage sich durchaus objektiv und logisch beantworten lässt: ökonomische Daten sind Daten, welche aufgrund der Erfüllung verschiedener Eigenschaften als sicher betrachtet werden können und somit mind. den erwarteten wirtschaftlichen Nutzen bringen; im Idealfall auch mehr.​

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